Sonntag 04.09.2022
Einlass 17:00 Uhr, Beginn 18:00 Uhr

TIM POSCHMANN

Im März 2020, in der tiefen Pandemiekriese begann alles aus Spaß! Mit seinen Videos über die Pfalz und die Weinstraße erreichte Tim Poschmann über 2,5 Millionen User. Dabei zieht er auf satirisch, lustige Weise über die in Strömen anreisenden Touris in den Pfälzer Wald her. Besonders auf dem Kicker hat er dabei die pfälzischen Nachbarn, die Heidelberger und Saarländer, welche er mittlerweile allerdings schon auch wieder vermisst. Natürlich erzählt der Winzer Bu auch über seine eigenen Bedürfnisse, denn bei dem stressigen Winzerleben, gerade in der heutigen Zeit, kommt natürlich der Urlaub viel zu kurz, wird dringend eine Frau im Betrieb benötigt, vermisst man natürlich die von allen geliebten Weinfeste und führt seine Tests am liebsten mit Rieslingschorle durch.

Tim ist Schauspieler mit Pfälzer Wurzeln und zählt zu den meistgebuchten Schauspielern in derRegion. Er spielt mehr als 200 Vorstellungen pro Jahr und ist eine Reinkarnation zwischenHeinz Erhard, Harald Juhnke und Louis de Funès. Kein anderes Theatergenre liegt ihm so gut wie die Komödie. Sein Debüt als Solo-Künstler machte er mit „Warum heiraten? – Leasing tut’s auch“ und spielt jetzt mit seinem neuen Programm: „Vor der Ehe wollt ich ewig leben!“

Woifeschdkänisch

Wenn die Woifeschdkänisch – zu Deutsch: die Weinfestkönige – durch ihr Land reisen, um auf Weinfesten, Wanderhütten und Winzerhöfen mit ihrem kleinen Volk links des Rheines auf Tuchfühlung zu gehen, haben sie immer eine reiche Auswahl an stolzen Melodien aus aller Herren Länder im Gepäck, die sie in ihren zahlreichen Feldzügen durch die Charts von 70 Jahren erobert und in das heimische Gewand des Vorderpfälzer Dialekts mund(art)gerecht überführt haben. Sie besingen die Tücken des familiären und beruflichen Alltags in der Pfalz rund um „Weck, Worscht un Woi“. Ihre musikalische Darbietung erfolgt akustisch mit Gitarren, Klavier und bis zu vierstimmigem Gesang, jedoch keinesfalls ruhig und beschaulich. Denn statt Vergnügungssteuer fordern die Woifeschdkänisch einen anderen Tribut von ihrem Publikum: vollen Einsatz beim Klatschen und Mitsingen… und wahlweise auch an der Theke!